AUSLEITUNG

Die Leber ist das eigentliche Entgiftungsorgan unseres Körpers. Sie ist zuständig für den Abbau und das Unschädlichmachen, also Entgiften von Stoffwechselendprodukten und all den Stoffen und Umweltgiften, die wir tagtäglich aufnehmen. Auch andere Organe sind an der Ausscheidung und damit Ausleitung all dieser problematischen Stoffe beteiligt. Das sind das Lymphsystem, die Nieren mit den ableitenden Harnwegen und die Haut. Bei einer zu starken Schadstoffbelastung kann das Entgiftungssystem überfordert sein - verschiedene Krankheitssymptome können auftreten.

Auch Krebskranke sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt: Nicht nur der Tumor selbst produziert Substanzen, die das umliegende Gewebe schädigen und die körpereigene Abwehr blockieren. Hinzu kommen die psychischen Belastungen durch den Diagnoseschock und die Ungewissheit, wie es nun weitergeht. Zusätzlich belasten medizinische Maßnahmen wie Operation, Chemo- und/oder Strahlentherapie Körper und Seele. Gemeinsam ist diesen Interventionen, dass sie zwar im Idealfall den Tumor bekämpfen, gleichzeitig aber den menschlichen Organismus zusätzlich schwächen. Daher ist es wichtig, die schädlichen Substanzen auszuleiten und die Auscheidungsorgane mit pflanzlichen Urtinkturen zu aktivieren. Die ausleitenden Verfahren wendet man in der Regel begleitend zur Chemo-/Strahlentherapie und danach kurmäßig an. 

DARMREGULATION

Der Darm ist das größte Immunorgan des Körpers und hat damit einen großen Einfluss auf die Abwehrkraft des Körpers. 
So sind 80 % aller Abwehrzellen im Darmbereich tätig.
Die zunehmende Belastungen des Körpers durch Toxine und die Verschlackung unseres Darmes durch moderne Ernährungsgewohnheiten führen immer stärker zu gesundheitlichen Problemen; von Allergien, über Autoimmunerkrankungen und Abwehrschwäche bis hin zu Verdauungsbeschwerden und Darmerkrankungen. 
Ernährungsfaktoren wie der Verzehr von zuviel Eiweiß, Fett und Zucker tragen bei meist gleichzeitigem Mangel an Ballaststoffen dazu bei, dass pathogene (schädliche) Keime sich ausbreiten und die nützlichen Mikroorganismen im Darm verdrängen.
Normalerweise kann die Darmflora kurzfristige Belastungen und Störungen ausgleichen. Massive oder lang anhaltende Schädigungen dagegen verändern die Darmflora soweit, dass deren Funktion als Abwehrorgan eingeschränkt wird. Anhand von Stuhlproben lässt sich eine solche Schädigung nachweisen.

Die Behandlung, die sogenannte Darmregulation (oder auch mikrobiologische Therapie, Symbioselenkung oder Darmsanierung genannt) erfolgt durch:

  • Umstellung der Ernährung auf eine an Ballaststoffen und Pflanzen reiche Kost.
  • Täglich milchsauer vergorene Extrakte, z.B. milchsauer vergorene Gemüsesäfte
  •  Angepasste Gabe von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, um die Verdauung und den Stoffwechsel zu normalisieren.
  •  Zufuhr von nützlichen Darmkeimen, die eigentliche „probiotische“ Therapie. Die Präparate enthalten die nützlichen Bakterien in vermehrungsfähiger Form.